Die Teilnehmer der FDP-Wahlkreisversammlung für den Wahlkreis 9 (Stadt Wolfenbüttel, Samtgemeinde Sickte, Einheitsgemeinde Cremlingen) wählten den Wolfenbütteler FDP-Kreisvorsitzenden
Björn Försterling einstimmig zu ihrem Landtagskandidaten. Die 29 anwesenden FDP-Mitglieder waren sich einig, dass Försterling für die Liberalen in den niedersächsischen Landtag einziehen soll.
Björn Försterling führte in seiner Bewerbungsrede aus, dass für ihn das Thema Generationengerechtigkeit im Vordergrund steht. Darunter versteht er eine Bildungspolitik, die die Starken fordert und die Schwächeren fördert. In Niedersachsen habe man in den vergangenen Jahren schon viel erreicht, es ginge aber noch besser. Es sei notwendig, dass die Schulen vor Ort mehr Gestaltungsmöglichkeiten bekämen. So könnten Lehrer vor Ort entscheiden, welches pädagogische Konzept für die Schule oder sogar für spezielle Klassen das Beste ist.
Zur Generationengerechtigkeit gehöre aber auch, dass die heutigen Generationen endlich beginnen den Schuldenberg abzubauen. Niedersachsen muss hier weiter sparen, damit nicht nur die Neuverschuldung gesenkt wird, sondern in der nächsten Legislaturperiode damit begonnen wird, den Schuldenberg abzubauen. Nur so könnte die Handlungsfähigkeit für kommende Generationen wieder hergestellt werden.
Die FDP Mitglieder nahmen mit Erstaunen zur Kenntnis, dass sich der 24jährige Försterling auch mit der älteren Generation auseinandersetzt. Er schilderte, dass der ländliche Raum gestärkt werden müsse, damit nicht ganze Orte von der Landkarte verschwinden würden. Heute gebe es bereits Orte, in den vor allem Ältere auf sich allein gestellt wären und das ohne ausreichende örtliche Infrastruktur. Hier müsse entgegengewirkt werden.
Weitere Themen Försterlings waren die Innere Sicherheit, die aktuelle Debatte um den Strafvollzug, sowie die Entwicklung der Region Braunschweig.
Sollten Sie Fragen an Björn Försterling haben, mailen Sie an bjoern.foersterling@fdp-wf.de .