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FDP-Kreistagsfraktion: "Verantwortung übernehmen, nicht loswerden wollen!"

Veröffentlicht am Donnerstag, 31. März 2011 17:35 Uhr

Die FDP-Kreistagsfraktion hat in der aktuellen Debatte um einen Tausch der E.ON-Anteile des Landkreises für einen Erwerb von Anteilen an den Stadtwerken Wolfenbüttel einen eigenen Antrag in den Kreistag eingebracht. Nach Auffassung der Liberalen Kreistagsabgeordneten Björn Försterling und Thomas Fach dürfe man sich in der aktuellen Diskussion keinen schlanken Fuß machen und in allen Punkten auf eine Rückverstaatlichung setzen. Aus Sicht der FDP-Fraktion gebe es genügend Möglichkeiten für den Landkreis Wolfenbüttel seine Rechte als Anteilseigner zu nutzen. "Es muss jetzt heißen Verantwortung übernehmen und nicht loswerden wollen", so der Fraktionsvorsitzende Björn Försterling. Seiner Auffassung nach, kann der Landkreis Wolfenbüttel als Anteilseigner den Versuch unternehmen die Unternehmensstrategie zu beeinflussen. "Wir wollen erreichen, dass sich E.ON auf allen Ebenen zum Atomausstieg bekennt und die Unternehmensphilosophie verändert. Da auch zahlreiche andere Gebietskörperschaften in Deutschland E.ON-Anteile haben, sehen wir gute Chancen mit einem solchen Vorstoß auf Resonanz zu stoßen", so Försterling weiter. Darüber hinaus soll der Landkeis Wolfenbüttel auch sein Mitspracherecht bei der Vertriebsgesellschaft E.ON Avacon AG nutzen, damit kurzfristig auf den Vertrieb von Strom aus Kernkraftwerken verzichtet werde und mittelfristig nur noch Strom aus erneuerbaren Energien vertrieben wird. "Wenn Politk hier tatsächlich etwas bewirken will, dann müssen wir darauf setzen, dass sich innerhalb des Konzerns etwas verändert und diese Möglichkeit beseht nur, wenn wir die Anteile behalten und uns einbringen", so Försterling abschließend.



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