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Björn Försterling begrüßt die Asse-Entscheidung, warnt aber vor zu viel Euphorie

Veröffentlicht am Freitag, 15. Januar 2010 18:00 Uhr

Hannover. Der FDP-Obmann im Asse-Untersuchungsausschuss des Niedersächsischen Landtages Björn Försterling begrüßt nach der Entscheidung zur Rückholung die Transparenz und die Klarheit des Bundesamtes für Strahlenschutz. Er warnte aber zugleich vor zu viel Euphorie - auch wenn sich die Option der Rückholung viele Menschen in der Region im Herzen gewünscht hätten.
Försterling sagt: Die Asse hat in den vergangen Jahren gezeigt, dass man weiter kritisch bleiben muss. Auch eine Rückholung ist nicht problemlos durchzuführen. Försterling verweist auf die Strahlenbelastung für Bergleute und Anwohner. Zudem bleibe auch die Frage, wie lange die Stabilität der Asse für die Zeit der Rückholung gesichert werden könne.
Försterling macht deutlich: Wir brauchen kein abgestuftes Verfahren. Man kann den Inhalt der Kammern auch bei einer Rückholung erkunden und muss sie nicht vorher öffnen um bereits vorab Abfallgebinde zu untersuchen. Es müsse jetzt gelten, nicht zögerlich mit Stufenplänen voranzugehen, sondern politische Verantwortung zu übernehmen.
Försterling weist daraufhin hin, dass der Notfallplan weiterhin eine Verfüllung vorsieht. Deshalb erwarten wir vom Bundesamt für Strahlenschutz, dass es trotz der heutigen Entscheidung einen Langzeitsicherheitsnachweis für den Notfallplan erarbeitet.



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