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Stellungnahmen zum Leserbrief in der Braunschweiger Zeitung vom 05.01.2010

Veröffentlicht am Dienstag, 5. Januar 2010 20:00 Uhr

Björn Försterling, Kreisvorsitzender der FDP: "Die FDP in Wolfenbüttel verfügt über zahlreiche ehrenamtlich tätige Mandats- und Funktionsträger. Zu diesen ehrenamtlich Tätigen gehört auch Rudolf Ordon, der Pressesprecher des FDP-Kreisverbandes Wolfenbüttel ist und über die Anzahl der persönlichen Stimmen (!) bei der letzten Kommunalwahl in den Rat der Stadt Wolfenbüttel eingezogen ist. Jeder, der Rudolf Ordon kennt, weiß, dass er sich nicht nur seit fast drei Jahrzehnten für die FDP, sondern auch für die Stadt Wolfenbüttel tatkräftig einsetzt. Die Unterstellung, er würde diese Tätigkeit nicht mit Rücksicht auf das Gemeinwohl ausüben ist aus Sicht des FDP-Kreisverbandes Wolfenbüttel auf das Entschiedenste zurückzuweisen. Dadurch, dass die berufliche Tätigkeit von Rudolf Ordon in Wolfenbüttel bekannt ist, sollte man sich auch mit dem Vorwurf der Täuschung zurückhalten.
Der Vorstoß von Rudolf Ordon wird von der FDP im Landkreis Wolfenbüttel breit getragen und stellt keine Einzelmeinung dar. Die FDP hat immer wieder zum Ausdruck gebracht, dass die Schullandschaft im Landkreis Wolfenbüttel vielfältig und gut aufgestellt ist und es daher keiner Errichtung einer Integrierten Gesamtschule bedarf. Angesichts der zu erwartenden Gesamtkosten muss es erlaubt sein sich kritisch dahingehend zu äußern, dass die Kosten aus Sicht der FDP in keinem Verhältnis zum infrage stehendem Nutzen stehen. Es steht jedem frei, in dieser Frage zu einer anderen Abwägung zu kommen, als die FDP. Aber einem ehrenamtlich tätigen Kommunalpolitiker vorzuwerfen, dass er sich nicht für das Gemeinwohl einsetzt, nur weil er eine andere Meinung vertritt als einem möglicherweise lieb ist, geht aus Sicht der FDP zu weit."

Marc Angerstein im Namen der FDP-Fraktion: "Herr Ordon vertritt die FDP-Fraktion im Rat der Stadt als schulpolitischer Sprecher. Unsere Fraktion setzt ihre Mitglieder, wie die übrigen Fraktionen des Rates übrigens auch, dort ein, wo sie ihr Fachwissen am besten einbringen können. Herr Ordon ist seit 35 Jahren als Lehrer tätig und war schon von 1991 bis 1996 Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Schulausschusses. Dort haben in der Vergangenheit auch Axel Gummert (SPD und ehemaliger Leiter der Orientierungsstufe Cranachstraße) sowie Horst Krumbholz (SPD und bis zu seiner Pensionierung Leiter der Grundschule Groß Stöckheim) mitgewirkt. Dort tätig war auch Herr Clodius (SPD), der in den neunziger Jahren in Wolfenbüttel eine IGS-Initiative anführte und später als  Studiendirektor an einem Braunschweiger Gymnasium tätig war. Im gegenwärtigen Schulausschuss sind für die CDU Frau Birgit Oppermann (Leiterin der Grundschule Harztorwall) und Manfred Ammon (ehemaliger Leiter der Orientierungsstufe Wallstraße) vertreten. Den Vorsitz hat Herr Werner Plumeyer (SPD und Oberstudienrat für Mathematik und Physik) inne. Weiterhin gehören per Gesetz dem Schulausschuss Lehrervertreter, Schulleitervertreter, Schüler- und Elternvertreter an, also Personen, die durch ihre Tätigkeit in und Verbindung mit der Schule ihr Fachwissen einbringen können. Deshalb hat der Schulausschuss in der Vergangenheit über alle Parteigrenzen hinaus mit großer Einmütigkeit in Wolfenbüttel ein hervorragendes schulisches Bildungsangebot geschaffen. Natürlich bringen sie alle auch ihre persönlichen politischen Ansichten ein. Was für Herrn Clodius als Befürworter einer IGS legitim ist, kann auch Herr Ordon als Gegner einer IGS für sich in Anspruch nehmen. Im Übrigen vertritt Herr Ordon die Meinung der gesamten FDP-Fraktion im Rat der Stadt. Und diese Fraktionsmeinung hier deckt sich mit der Meinung der FDP im Kreis. Somit geben die Liberalen in Wolfenbüttel ein geschlossenes Bild ab. Und noch eine Klarstellung: Nach Ansicht der FDP stellt eine IGS ebenso wenig wie eine Haupt- oder Realschule eine Konkurrenz zum Gymnasium dar."



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