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Bildungspolitik - Björn Försterling: Inklusions-Modell für Niedersachsen – Große Entscheidungsfreiheit für die Eltern

Veröffentlicht am Mittwoch, 5. Oktober 2011 09:41 Uhr

Hannover. In Niedersachsen sollen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf bald mehr Möglichkeiten bekommen. Die FDP im Niedersächsischen Landtag hat sich in ihrer Fraktionssitzung mit den Plänen von FDP und CDU zur Inklusion an den Schulen befasst. „Uns ist wichtig, dass gerade die Eltern eine große Entscheidungsfreiheit bekommen. Sie sollen wählen können, ob ihr Kind an eine Regel- oder eine Förderschule gehen soll“, sagt Björn Försterling, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

Die Inklusion solle Schritt für Schritt erfolgen. „Wir wollen alle Grundschulen ab dem kommenden Schuljahr mit einer sonderpädagogischen Grundversorgung ausstatten. Die weiterführenden Schulen sollen im darauf folgenden Schuljahr bereit sein, um die Inklusion in den Klassenzimmern umzusetzen“, so Försterling. Die Förderschulen blieben als sonderpädagogische Förderzentren bestehen. Es gehe darum, eine individuelle Lösung für jedes einzelne Kind zu finden.

„Bei der Inklusion geht es nicht allein um Fragen des Geldes und des Systems“, erinnert der FDP-Bildungspolitiker, „es ist auch eine gesellschaftliche Frage. Am Ende wird der Erfolg der Inklusion vom menschlichen Miteinander abhängen. Das lässt sich nicht alles von oben durch Gesetze regeln.“

Der Gesetzentwurf zur Inklusion soll voraussichtlich im November ins Plenum eingebracht werden.

Presseinformation
Nr. 191/2011  -  Hannover, den 04.10.2011



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