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Umweltpolitik - Björn Försterling: Ablehnung eines Asse-Fonds durch das Bundesumweltministerium ist nicht nachvollziehbar

Veröffentlicht am Donnerstag, 13. Oktober 2011 16:12 Uhr

Hannover. Der FDP-Obmann im Asse-Untersuchungsausschuss, Björn Försterling, kritisiert die überraschende Ablehnung eines Asse-Fonds durch das Bundesumweltministerium. In einem Brief an Bundesumweltminister Norbert Röttgen weist der Wolfenbütteler FDP-Abgeordnete die Darstellung des Ministeriums zurück, dass sich mögliche Belastungen für die Region erst aus dem Gesamtkonzept zur Rückholung ergeben werden. „Die Auswirkungen lassen sich bereits heute feststellen: Immobilienpreise sind überdurchschnittlich stark gesunken, Abwanderungstendenzen werden sichtbar, Übernachtungszahlen sind zurückgegangen und ganze Ferienfreizeiten wurden aufgrund von Berichterstattungen über die Asse abgesagt“, schreibt Försterling.

Es sei darüber hinaus nicht nachvollziehbar, weshalb für den Schacht Konrad bereits ein Fonds auf den Weg gebracht worden sei. Das sei zwar zu begrüßen, umso unverständlicher sei aber die ablehnende Haltung zu einem Asse-Fonds. „Für die Region, in der schon Abfälle in großem Maße eingelagert sind, wird ein Fonds mit der Begründung abgelehnt, dass der Abfall noch nicht zurückgeholt sei. Das darf wohl schon als merkwürdig bezeichnet werden.“

Die Ablehnung, die im Schreiben des Staatssekretärs zum Ausdruck gebracht worden sei, zeuge von mangelndem Interesse an einem der größten Umweltprobleme dieses Landes, so Försterling. Der FDP-Landtagsabgeordnete hofft, dass sich der Bundesumweltminister demnächst vor Ort persönlich ein Bild machen und mit den betroffenen Bürgern direkt sprechen werde.

Presseinformation
Nr. 196/2011  -  Hannover, den 13.10.2011



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