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Bildungspolitik - Björn Försterling: „Wer Länder-Abi als Aktionismus empfindet, wurde im Sportunterricht auch immer als Letzter gewählt“

Veröffentlicht am Dienstag, 28. Februar 2012 13:03 Uhr

Hannover. Der FDP-Bildungspolitiker Björn Försterling hat kein Verständnis für die Kritik von Opposition und GEW am länderübergreifenden Abitur. „Eltern und Abiturienten wollen eine bundesweite Vergleichbarkeit des Abiturs, dem muss die Politik gerecht werden", sagt Försterling. Dabei müssten sich die niedersächsischen Abiturienten nicht verstecken. „Wir haben das Niveau in den vergangenen Jahren deutlich angehoben und sind damit auch dem Anspruch der Eltern gerecht geworden: Sie fordern zu Recht Spitzen- und nicht nur Mittelklasse.“

Die Kritik des GEW-Vorsitzenden an den Abiturprüfungen in CDU/FDP-regierten Ländern empfindet der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion dagegen als Lob: „Lieber ein anerkanntes und respektiertes schwarz-gelbes Abitur wie in Niedersachsen, Bayern und Sachsen als ein rot-grünes Ramsch-Abitur“, meint Försterling. Die Kritik der GEW-Funktionäre und der Opposition mache deutlich, dass sie das Leistungsniveau der niedersächsischen Schulen wieder auf den Stand der neunziger Jahre zurückfahren wollten. Aber:„Die Zeiten des Bremer Niveaus sind ein für allemal vorbei – das zeigt jeder Pisa-Test“, macht der FDP-Bildungspolitiker deutlich.

Die jetzt bekannt gegebene schrittweise Einführung des länderübergreifenden Abiturs sei kein Aktionismus. „Im April 2012 beginnen die ersten Übungsklausuren, im Herbst 2013 gibt es identische Aufgaben für Klausuren und im Jahr 2014 identische Aufgaben im Zentralabitur. Wer eine Einführungsphase von zwei Jahren als Aktionismus empfindet, der wurde im Sportunterricht bestimmt auch immer als Letzter gewählt.“

Presseinformation
Nr. 48/2012  -  Hannover, den 27.02.2012



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