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Bildungspolitik - Björn Försterling: „Fragwürdige Studienergebnisse: Hauptsache Abi – egal, wie schlecht man lesen kann?“

Veröffentlicht am Montag, 12. März 2012 15:52 Uhr

Hannover. Der FDP-Bildungspolitiker Björn Försterling übt Kritik an der Bildungsstudie der Bertelsmann-Stiftung. „Ich sehe viele Widersprüche in dieser Studie“, sagt Försterling. So liege Hamburg bei der Lesekompetenz von Schülern der 9. Klasse in der Schlussgruppe, gleichzeitig werde aber gelobt, dass in Hamburg besonders viele Schüler das Abitur bekämen. „Was wollen uns die Verfasser der Studie damit sagen? Hauptsache Abi – egal, wie schlecht man lesen kann?“, fragt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion. Die Studie sei ein weiterer Beleg dafür, dass die Vielzahl der Forschungsergebnisse im Bildungsbereich eben nur begrenzt hilfreich für reale Politik sei.

Niedersachsen habe bei der Bildung in den vergangenen Jahren vieles richtig gemacht, so Försterling. „Wir haben die Zahl der Schulabbrecher massiv gesenkt, bauen die Ganztagsangebote weiterhin deutlich aus und erhöhen mit der Niedersächsischen Oberschule auch die Durchlässigkeit. Wir wollen, dass alle durch eine entsprechende Förderung die Chance auf den höchstmöglichen Abschluss haben. Den bekommt man in Niedersachsen aber nicht hinterhergeworfen – man muss ihn sich durch Leistung erwerben“, sagt der FDP-Bildungspolitiker.

Irritiert zeigte sich Försterling von der Kritik der Grünen beim Thema Inklusion. „Der letzte Stand ist, dass sich FDP, CDU und SPD einig sind, die Inklusion in Niedersachsen auf den Weg zu bringen. Ob die Grünen uns bei diesem großen und gesellschaftspolitisch wichtigen Vorhaben im Parlament begleiten, wissen wir bisher nicht.“

Presseinformation
Nr. 62/2012  -  Hannover, den 12.03.2012



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