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Radwege: Oesterhelweg und Försterling erhalten Antwort: Braunschweiger Region offensichtlich unterdurchschnittlich bedacht

Veröffentlicht am Donnerstag, 31. Mai 2012 15:50 Uhr

Braunschweig/Wolfenbüttel. Der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg und sein FDP-Kollege Björn Försterling haben nach eigenen Worten „mit Interesse, aber auch mit etwas Unverständnis“ auf die Antwort der Landesregierung auf ihre gemeinsame Landtagsanfrage zum „Radwegebau an Landesstraßen und Bundesstraßen in Niedersachsen“ reagiert. Die beiden Parlamentarier hatten in ihren Funktionen als Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Braunschweig bzw. Bezirksvorsitzender der FDP die Anfrage gestartet, um festzustellen, ob die Verteilung der Mittel für den Radwegebau landesweit gleichmäßig gewichtet und die Ausstattung mit Radwegen regional ausgewogen ist.

„Wir schauen uns die Antwort der Landesregierung jetzt sehr genau an,  können aber schon jetzt feststellen, dass noch Nachfrage- und auch Nachholbedarf für das Braunschweiger Land besteht“, so Oesterhelweg und Försterling. Festzustellen ist dabei nach erster Prüfung, dass der Radwegeanteil an Landesstraßen im Landesdurchschnitt zwar mit 55% schon recht hoch ist ( von 8033 km Landesstraßen haben 4434 km einen Radweg ), der Anteil im Bereich des Geschäftsbereiches Goslar aber nur 16% und im Bereich der Straßenbaubehörde Wolfenbüttel nur 32% beträgt. An Bundesstraßen zeigt sich folgendes Bild: Insgesamt gibt es an 2914 der 4673 Gesamtkilometer Bundesstraßen in Niedersachsen Radwege, immerhin eine Quote von 62%. Im Bereich Goslar betrage die Quote aber nur 14 %, im Bereich Wolfenbüttel 45 %.

Björn Försterling und Frank Oesterhelweg: „Landesweit ist in den vergangenen Jahren schon viel geleistet worden, keine Frage. Bei uns allerdings besteht akuter Nachholbedarf. Wir werden jetzt gemeinsam initiativ werden, um unsere Quoten zu verbessern. Das heißt konkret: Wir wollen ein größeres Stück des Kuchens für unsere Region, um den Radwegeanteil an Landes- und Bundesstraßen hierzulande deutlich zu verbessern. Die Zahlen sprechen hier eine eindeutige Sprache, da setzen wir nun den Hebel an. Schon in den nächsten Fraktionssitzungen in Hannover bringen wir das Thema auf den Tisch. Über den weiteren Fortgang wird zeitnah informiert.“



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