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Bildungspolitik - Björn Försterling: Worte der Ministerin reichen nicht aus – Arbeitszeiterfassung für Vertrauensbildung notwendig

Veröffentlicht am Freitag, 26. Juni 2015 18:05 Uhr

Hannover. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling, kritisiert SPD und Grüne für ihre Ablehnung einer unabhängigen Arbeitszeiterfassung für Lehrer. „Das Problem der hohen Arbeitsbelastung ist Rot-Grün bekannt und trotzdem wird nichts unternommen, um dieses systematisch zu lösen“, sagte Försterling. Einen entsprechenden FDP-Antrag auf Arbeitszeiterfassung hatten SPD und Grüne zuvor im Kultusausschuss abgelehnt. Auf Basis der Daten hätte jedoch endlich eine vorurteilsfreie Diskussion über die tatsächliche Arbeitszeit geführt werden können, bedauerte der Abgeordnete.

Försterling betonte, dass nach der von der Kultusministerin verschuldeten Konfrontation mit den Lehrern und Verbänden dringend das Vertrauen zurückgewonnen werden müsse. „Wir brauchen nun dringend die Lehrer und ihre Unterstützung, um im kommenden Schuljahr die Unterrichtsversorgung sicherstellen zu können“, sagte er. Deshalb reiche es nicht, wenn die Ministerin die Verbände zum Dialog bei Kaffee und Kuchen einlädt. Försterling: „Solche Runden sind nichts wert, wenn die dort vorgebrachten Worte durch Taten konterkariert werden.“

Hintergrund:  Die FDP-Fraktion hatte einen Antrag zur unabhängigen Arbeitszeiterfassung von Lehrern für das kommende Schuljahr eingebracht. Diese Erhebung soll von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet werden, dem Lehrerverbände sowie Gewerkschaften angehören. SPD und Grüne lehnten den Antrag heute im Kultusausschuss ab.

Presseinformation
Nr. 237/2015  -  Hannover, den 26.06.2015



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