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Schulpolitik - Björn Försterling: FDP stellt sich keineswegs der Inklusion entgegen, will diese aber auch an Schulen in freier Trägerschaft ermöglichen

Veröffentlicht am Donnerstag, 12. November 2015 13:16 Uhr

Hannover. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling, weist die Vorwürfe des Abgeordneten Santjer, die FDP würde sich gegen die Inklusion stellen, als vollkommen haltlos zurück. „Die FDP stellt sich keineswegs der schulischen Inklusion entgegen. Vielmehr wollen die Freien Demokraten Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf auch den Zugang zu Schulen in freier Trägerschaft, beispielsweise kirchlichen Schulen, ermöglichen. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum die Fraktionen von SPD und Grünen nur die öffentlichen Schulträger finanziell unterstützen wollen. Inklusion ist für uns eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Rot-Grün wird der damit verbundenen Verantwortung nicht gerecht. Stattdessen unterscheiden SPD und Grüne zwischen guten und bösen Schulen. Wer so vorgeht hat Inklusion nicht verstanden“, erklärt Försterling.

Hintergrund: Die FDP-Fraktion hat sich bei der heutigen Abstimmung über das „Gesetz über finanzielle Leistungen des Landes wegen der Einführung der inklusiven Schule“ enthalten, da es den Schulen in freier Trägerschaft eine Förderung für die Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf verweigert.

Presseinformation
Nr. 374/2015  -  Hannover, den 11.11.2015



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