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Försterling zur VW-Affäre: "Sorgen der Beschäftigten nicht vergessen"

Veröffentlicht am Freitag, 22. April 2016 22:03 Uhr

Wolfenbüttel/Hannover. In der VW-Abgas-Affäre solidarisiert sich der Wolfenbütteler Landtagsabgeordnete Björn Försterling (FDP) mit den Beschäftigten des Konzerns.  „Bei aller VW-Schelte darf man nicht vergessen, dass die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter unter der Affäre eher leidet, ohne irgendeine Schuld zu tragen“, sagt er. Jobs, gerade bei Zulieferern und Tochtergesellschaften, seien in Gefahr, doch in der Debatte gehe es vor allem um die Aktionäre und Prämienzahlungen.

„Die hohen Prämien sind natürlich nicht gerechtfertigt“, unterstreicht Försterling, „schon gar nicht, wenn am anderen Ende der Gehaltsskala Menschen um ihren Lebensunterhalt bangen müssen.“ Ministerpräsident Stephan Weil und Wirtschaftsminister Olaf Lies müssten endlich damit anfangen, ihre Position im Aufsichtsrat zu nutzen. „Es ist erstaunlich, dass die beiden SPD-Männer sich da bisher so zurückhalten“, meint Försterling. „Schließlich geht es hier eigentlich um die Kernklientel der Sozialdemokraten.“ Doch dass die sich nicht ausreichend kümmere, sei langsam offensichtlich.



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