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Spannendes Radio-Projekt im Landtag - Försterling: „n-21 würde auch Wolfenbütteler Schülern gefallen“

Veröffentlicht am Sonntag, 28. August 2016 15:52 Uhr

Wolfenbüttel. Ein nachahmenswertes Projekt, auch für Wolfenbütteler Schulen, hat Björn Försterling kürzlich im Landtag kennenlernen dürfen. Schüler des Helmstedter Gymnasiums am Bötschenberg haben bei einem Radioprojekt gleich mehrere wertvolle Erfahrungen gemacht. „Auf diese Art zu lernen, wie Demokratie funktioniert, würde sicher auch Wolfenbütteler Schülern gefallen“, glaubt Försterling und wirbt dafür, dass sich auch hier Schulen an der Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. beteiligen.

Politik hautnah erleben und gleichzeitig einen Einblick in den Journalismus bekommen – wie das geht, zeigt die Initiative n-21. Schüler der Radio-AG des Helmstedter Gymnasiums waren nach Hannover eingeladen worden, um von dort aktuell und live zu senden. Mit der Hilfe zweier Paten, dem Wolfenbütteler FDP-Abgeordneten Försterling und einem SPD-Kollegen, orientierten die Schüler sich im Landtag und in der Tagesordnung für die Plenarwoche. Die Unterrichtsversorgung, Plattdeutsch, die Situation in der Altenpflege – aus interessanten Themen mussten die Schüler auswählen, welche sie bearbeiten wollten. Dann galt es, O-Töne zu beschaffen – ausgewogen natürlich –, Beiträge zu schneiden, Interviews zu führen und schließlich pünktlich zu senden. 

„Das ist ein tolles Projekt für die Schülerinnen und Schüler“, findet Försterling. Sie lernten nicht nur den Politikbetrieb kennen, sondern auch die Arbeit der sogenannten Vierten Gewalt – der Medien. „Schwierig war es beispielsweise, die zweistündige Debatte um die Regierungserklärung des Ministerpräsidenten in einen dreiminütigen Beitrag zu pressen“, erzählt Försterling. „Unter Zeitdruck entscheiden zu müssen, was wichtig ist und was unwichtig, schult den Blick ungemein.“

Das sei eine wichtige Kompetenz, denn heute sei es schwieriger als je zuvor, aus dem täglichen Wust von Informationen das Wesentliche herauszufiltern, sagt der Freidemokrat. „Und wer selbst gemerkt hat, wie Informationen durch die Medien ganz notwendigerweise gefiltert werden, um verständlich zu sein, wird weniger anfällig dafür sein, sich den ‚Lügenpresse‘-Rufen anzuschließen.“



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