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Unterrichtsversorgung - Björn Försterling: Zahlen zur Unterrichtsversorgung in interaktiver Karte sind Zahlen des Kultusministeriums – Vorwurf der Manipulation ist reiner Einschüchterungsversuch

Veröffentlicht am Freitag, 28. Oktober 2016 15:23 Uhr

Hannover. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Björn Försterling, weist die Vorwürfe von Seiten des Kultusministeriums und der Fraktionen von SPD und Grünen, es seien Daten zur Unterrichtsversorgung manipuliert worden entschieden zurück. „Durch solch dreiste Unterstellungen werde ich mich nicht einschüchtern lassen, die Missstände in der Unterrichtsversorgung weiter zu thematisieren“, so Försterling. Die FDP-Fraktion habe immer darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um Zahlen des Kultusministeriums zur aktuellen Situation in den Schulen handeln würde. Diese Daten dienen laut Kultusministerium der Personalplanung und damit der Darstellung des Lehrerbedarfs einzelner Schulen. „Wenn das Ministerium mit diesen Zahlen plant und arbeitet, dann müssten diese doch auch valide sein oder hat uns das Kultusministerium falsche Zahlen geliefert?“, fragt der FDP-Landtagsabgeordnete.

Zum Vorwurf, dass die Excel-Datei erweitert worden sei und dadurch ein sachfremder Zusammenhang zwischen den Lehrer-Ist-Stunden und den Lehrer-Soll-Stunden hergestellt worden sei, erklärt Försterling: „Das Kultusministerium hat genau diesen Zusammenhang in 45 Antworten der Landesregierung auf Kleine Anfragen der FDP-Fraktion zur Unterrichtsversorgung in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten hergestellt. Die Zahlen sind identisch. Es sind die Zahlen des Kultusministeriums. Über den Vorwurf des Kultusministeriums, die Internetseite sei amateurhaft kann man in der FDP-Fraktion nur lachen: Also eine Google-Maps-Anwendung als amateurhaft darzustellen ist schon abenteuerlich. Ich glaube Google kennt sich mit solchen Darstellungen besser aus als das Kultusministerium. Allerdings stellt sich doch die Frage, warum das Kultusministerium Zahlen zur Unterrichtsversorgung oder Prognoseplanung nicht selbst so transparent darstellt.“

Die Antwort darauf liege auf der Hand. „Es soll keine öffentliche Debatte über die Unterrichtsversorgung in Niedersachsen geben, weil die Zahlen so schlecht sind. Wir werden das weiter thematisieren“, so Björn Försterling.

Hintergrund: Die FDP-Fraktion hat auf www.fdp-fraktion-nds.de die Zahlen des Ministeriums zur Unterrichtsversorgung auf einer Karte transparent dargestellt. Die Angaben wurden jetzt ergänzt um die offizielle Drucksache des Landtags, die Excel-Datei des Kultusministeriums und einen Link zu den Drucksachen des Landtags mit den Antworten der Landesregierung zur Situation in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Presseinformation
Nr. 319/2016  -  Hannover, den 27.10.2016



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