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Bildungspolitik - Björn Försterling: Expertengremium zur Arbeitszeit der Lehrer darf kein Feigenblatt für die Ministerin sein – konkrete Schritte sind überfällig

Veröffentlicht am Mittwoch, 7. Dezember 2016 14:40 Uhr

Hannover. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Björn Försterling, erwartet konkrete Maßnahmen zur Arbeitszeitreduzierung für Lehrer. „Die Kultusministerin schafft es am heutigen Tag endlich, eine weitere Konsequenz aus dem Urteil vom 09. Juni 2015 zu ziehen. Wir können nur hoffen, dass die Arbeitszeitkommission zügiger arbeitet als die Kultusministerin. Keinesfalls darf diese Kommission für die Ministerin als Feigenblatt bis zur Wahl dienen“, so der FDP-Bildungspolitiker. Allein durch die Ergebnisse der GEW Studie lägen schon Ergebnisse vor.  Die Lehrkräfte benötigen Försterling zufolge eine Arbeitszeitentlastung, wie von der Regierung angekündigt.

Försterling: „Beim Thema Bürokratieabbau müssen die Lehrkräfte leider bisher auf Ergebnisse warten. Die Landesregierung muss hier noch vor der Landtagswahl liefern. Wir hätten uns gewünscht, dass die Ministerin die Zeit bis jetzt bereits genutzt hätte, um konkrete Schritte zur Arbeitszeitreduzierung für die Lehrer auf den Weg zu bringen.“ 

Hintergrund: Das von der Kultusministerin eingesetzte Expertengremium zur Arbeitszeitanalyse von Lehrkräften und Schulleitungen nimmt heute (Mittwoch) die Arbeit auf. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hatte bereits am 9. Juni 2015 festgestellt, dass die Arbeitszeitbelastung der Gymnasiallehrer sorgfältiger analysiert und neu bewertet werden muss.

Presseinformation
Nr. 357/2016  -  Hannover, den 07.12.2016



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