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Personalrückgang in vielen Polizeiinspektionen – Försterling: Land muss mehr Polizeibeamte für Wolfenbüttel zur Verfügung stellen

Veröffentlicht am Freitag, 10. März 2017 21:18 Uhr

Wolfenbüttel. Björn Försterling kritisiert die Landesregierung für den Personalabbau der vergangenen Jahre bei der Polizei: „In Wolfenbüttel ist das Personal seit dem Jahr 2013 von 125 auf 118 Personen zurückgegangen.“ Dies geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion hervor. „Mit dem Personalabbau sind zwangsläufig auch Einsparungen bei der Ausrüstung einhergegangen, zum Beispiel was die Menge an Einsatzfahrzeugen angeht“, sagt Försterling. 

Er verstehe, dass die Landesregierung aufgrund der Schuldenbremse auf jeden Euro achten müsse. Die zügellose Ausgabenpolitik an anderer Stelle dürfe jedoch nicht dazu führen, dass das Innenministerium vor Ort an der Sicherheit spart. „Die Landesregierung verfolgt damit einen vollkommen falschen Ansatz. Die Anforderungen an die Polizei sind in den vergangenen Jahren gestiegen, die Einbruchskriminalität nimmt zu, immer mehr Überstunden werden geleistet – da wäre eine konsequente Gegenmaßnahme, in ganz Niedersachsen 1000 neue Polizeibeamte einzustellen, so wie es die Freien Demokraten im Landtag fordern und gegenfinanziert haben“, erklärt Försterling. 

Der Kreis Wolfenbüttel sei zwar im Vergleich zu anderen Kreisen im Land relativ sicher, „aber auch hier gibt es genug zu tun – und eine gute Statistik gibt dem einzelnen Einbruchsopfer sein Hab und Gut auch nicht zurück“, sagt der Freidemokrat.  Von mehr Polizeibeamten indes würde jede Polizeiinspektion im Land profitieren, auch die in Wolfenbüttel, ist sich Björn Försterling sicher. „Zusätzliche Kollegen würden die Beamten vor Ort entlasten, ihnen ein Stück weit die Nachwuchssorgen nehmen und den Menschen mehr Sicherheit vermitteln.“



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