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09.03.2010 Försterling besucht Bereitschaftspolizei |
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Bei einem Besuch der dritten Bereitschaftspolizeihundertschaft in Braunschweig konnte sich der Wolfenbütteler FDP-Landtagsabgeordnete Björn Försterling ein positives Bild über das große Leistungsspektrum der Bereitschaftspolizei Braunschweig verschaffen.
Nach der Aussage Försterlings sei die Bereitschaftspolizei in Braunschweig nach der Umstrukturierung der Landespolizei gut aufgestellt. In einem Gespräch mit der Führung der Hundertschaft und dem Präsidenten der zentralen Polizeidirektion, dem die Bereitschaftspolizei unterstellt ist, wurde intensiv über die große Arbeitsbelastung der Bereitschaftspolizei gesprochen. Der Hundertschaftsführer Peter Edelmann machte deutlich, dass die Arbeitsbelastung durch zahlreiche Einsätze bei Fußballspielen oder Demonstrationen in ganz Niedersachsen, aber auch bundesweit, kontinuierlich zunehmen. Polizeipräsident Dr. Christian Grahl machte deutlich, dass das Problem erkannt sei und man sich derzeit in guten Gesprächen befände, wie insbesondere die hohe Zahl der Überstunden abgebaut werden könne. Bei einem anschließendem Rundgang wurde dem FDP-Landtagsabgeordneten vorgeführt, wie die Aus- und Fortbildung aufgebaut ist, mit welcher umfangreichen Ausrüstung die Bereitschaftspolizei ausgestattet ist und wie die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit bei Einsätzen vorgeht. Dabei wurde dem Abgeordneten verdeutlicht, nach welchen Vorschriften und Regeln vorzugehen sei und welche umfangreichen Dokumentationen zu führen sind um im Nachgang der Einsätze das Vorgehen im Bedarfsfall zu rechtfertigen. Bei einem anschließenden Gespräch mit jungen Bereitschaftspolizisten machten diese deutlich, dass die Gewaltbereitschaft des polizeilichen Gegenübers deutlich zugenommen habe. Von Respekt und Würde anderen Menschen gegenüber sei mitunter nichts mehr zu spüren. Försterling verwies auf einen Entschließungsantrag der Regierungsfraktionen von CDU und FDP im niedersächsischen Landtag, der sich mit dieser erhöhten Gewaltbereitschaft auseinandersetzt und vorsieht diese Entwicklung wissenschaftlich untersuchen zu lassen, damit Strategien erarbeitet werden können, dieser Entwicklung Einhalt gebieten zu können. „Wichtig ist aber auch, dass wir Politiker das Vorgehen der Polizei bei Einsätzen nicht pauschal verurteilen, sondern deutlich machen, dass wir hinter unserer Polizei stehen. Gewalttäter müssen wissen, dass ihr Verhalten nicht unterstützt wird und dass sie mit den Konsequenzen leben müssen. Es gibt einen festen Rahmen von Sicherheit und Ordnung in unserem Land. Diesen garantiert unter anderem unsere Polizei. Wer die Grenzen dieses Rahmens überschreitet, muss damit rechnen, dass die Polizei nicht tatenlos zusieht,“ sagte Försterling zum Abschluss des Gesprächs. Diskutieren Sie über diesen Artikel im Forum.
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