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FDP-Kreisverband
Wolfenbüttel
Rudolf Ordon Pressesprecher Stellungnahme zum Bericht über die Kandidatur von Gabriel |
31.5.2005 |
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Mit großem Respekt
hat der Kreisverband der Wolfenbütteler FDP die Entscheidung Wilhelm
Schmidts, auf eine erneute Kandidatur zum Deutschen Bundestag zu
verzichten, zur Kenntnis genommen. Auch für die Wolfenbütteler Liberalen
war Schmidt ein engagierter, fest im Wahlkreis verankerter
Bürgervertreter, der sich durch seine ehrliche und gradlinige Art zu
Recht viel Anerkennung erworben hat. Die FDP bedauert
sehr, dass Siegmar Gabriel als Nachfolgekandidat vorgesehen ist. Gabriel gehört zu
einer Generation von Politikern, denen Streben, ganz gleich auf welcher
Ebene, vor allem dazu dient, die eigene Karriere zu fördern. In der
Vergangenheit ist Gabriel weder als Abgeordneter, noch als
Ministerpräsident, noch als Oppositionsführer durch kontinuierliche und
beständige Arbeit aufgefallen. Wie die Diskussion
über seine Nebeneinkünfte vor kurzem auch zeigte, ist ihm nicht bewusst,
dass es Dinge gibt, die zwar juristisch nicht zu beanstanden sind, die
man, wenn man über einen gewissen Anstand verfügt, aber nicht tun. Gabriels Metier war
und ist vor allem die Selbstdarstellung in Talkshows und in der Presse,
nicht aber die zeitaufwendige Basisarbeit im Wahlkreis im Interesse der
Bürger. Gabriel fehlt – im Gegensatz zu Wilhelm Schmidt -
jegliche Bindung an die lokalen Gegebenheiten. Wolfenbüttel wäre
nur eine weitere Durchgangsstation in einem Prozess der Selbstdarstellung.
Das sollten die Wolfenbütteler Wähler sich und ihm ersparen. |
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