FDP Wolfenbüttel lehnt Gebietsreform ab



„Eine Auflösung des Landkreises Wolfenbüttel lehnt die FDP ab!“. Mit diesen Worten erteilte FDP Kreisvorsitzender Björn Försterling den Plänen der niedersächsischen Grünen eine klare Absage. Für die Grünen hatte der Vorsitzende der Landtagsfraktion Stefan Wenzel am Montag die Auflösung der 20 bis 25 kleinsten Landkreise gefordert. Darunter würde auch der Landkreis Wolfenbüttel fallen. Försterling, der auch Mitglied im FDP-Landesvorstand ist, betonte, dass hier „ohne Rücksicht auf gewachsene Strukturen und die Bindungen der Menschen an ihre Landkreise einfach neue Grenzen gezogen werden sollen“. Die Menschen im Landkreis Wolfenbüttel müssen wissen, wem sie im Hinblick auf die Kommunalwahl vertrauen können. Die FDP Wolfenbüttel will den Landkreis in seiner Struktur erhalten, lehnt aber eine schlanke Verwaltung und freiwillige Zusammenarbeit der Kommunen nicht ab. Nur um Verwaltungskosten zu sparen und Synergieeffekte zu nutzen, müsse man keine Landkreise auflösen. Laut dem Niedersächsischen Landesamt für Statistik ist die Bevölkerungszahl im Landkreis Wolfenbüttel in den vergangenen Jahren gestiegen. Er könne daher nicht feststellen, dass der Landkreis Wolfenbüttel aufgelöst werden müsste, ergänzte Försterling. Die FDP Wolfenbüttel wird alles daran setzen, den Landkreis zu erhalten und zu einem der wichtigsten und stärksten Landkreise in Niedersachsen zu machen.