|
|
|
15.03.2010 Wolfenbütteler FDP trifft Rösler - Försterling erneut in FDP-Landesvorstand gewählt |
|
|
Die Delegierten des FDP-Kreisverbandes Wolfenbüttel hatten am vergangenen Wochenende in Lüneburg die Möglichkeit am FDP-Landesparteitag teilzunehmen. Am Samstag wurde ausführlich über die von Guido Westerwelle angestoßene Sozialstaatsdebatte diskutiert. Hierbei ist deutlich geworden, dass die FDP-Delegierten den Anstoß der Debatte für notwendig gehalten haben. In einer ausführlichen Antragsberatung wurde die Absicht bekräftigt die Idee des liberalen Bürgergeldes in der Koalition auf Bundesebene durchzusetzen. „Der Landesparteitag war sehr erfolgreich. Es ist uns gelungen deutlich zu machen, dass wir zu unserer neuen Verantwortung stehen und die notwendigen Reformen zum Erhalt des Sozialstaats umsetzen wollen,“ sagte der FDP-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Björn Försterling. Darüber hinaus bot sich für die Wolfenbütteler Liberalen die Möglichkeit ein persönliches Gespräch mit dem Landesvorsitzenden der FDP Niedersachsen und Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler zu führen. An dem Gespräch nahm auch die neugewählte Generalsekretärin der FDP Niedersachsen Christiane Ratjen-Damerau teil.
|
|
![]() Detlef Koch, Christiane Ratjen-Damerau, Björn Försterling, Gunda Reichenbach, Angelika von Selasinsky, Dr. Philipp Rösler |
|
|
Björn Försterling wurde erneut für zwei Jahre in den Landesvorstand gewählt. Er hatte in seiner Vorstellungsrede deutlich gemacht, dass er weiterhin für die FDP um eine Qualitätsverbesserung in der Bildung kämpfen werde. Man werde die Klassengrößen reduzieren, die Schulleiter entlasten und an einem vielfältigen Bildungssystem festhalten. „Die erneute Wahl in den Landesvorstand zeigt, dass dieser Weg von der Landespartei mitgegangen werde“, so Försterling. Der FDP Landesvorstand wird alle zwei Jahre neu gewählt, Försterling gehört dem Gremium bereits seit dem Jahr 2004 an. 300 Delegierte aus ganz Niedersachsen kamen zusammen, um unter anderem über die aktuelle Sozialstaatsdebatte und die anstehende Gesetzgebung über ein kommunales Gesetzbuch in Niedersachsen zu diskutieren. In der Diskussion um die Weiterentwicklung des Sozialstaats wurde deutlich, dass es aus Sicht der FDP um eine grundlegende Reform der sozialen Sicherungssysteme gehe. "Wenn wir den Umbau der sozialen Sicherungssysteme nicht angehen, setzen wir die Zukunftsfähigkeit unseres Landes, unseren Wohlstand und letztendlich auch den Sozialstaat aufs Spiel. Das wäre verantwortungslos gegenüber kommenden Generationen. Der Anstoß der Debatte durch Guido Westerwelle war daher richtig und notwendig", so der FDP-Kreisvorsitzende Björn Försterling. Den Delegierten sei es gelungen mit einem Beschluss zur aktuellen Hartz-IV-Diskussion dieselbe zu versachlichen und deutlich zu machen, dass die Liberalen zwei Kernanliegen haben, nämlich zum einen, dass diejenigen die arbeiten gehen mehr haben, als diejenigen, die zu Hause bleiben und zum anderen dafür zu sorgen, dass die Wirtschaft wieder angekurbelt wird, damit auch jeder der will und kann, die Möglichkeit hat, durch eigene Leistung für seinen Lebensunterhalt zu sorgen. |
|
![]() Björn Försterling, Almuth von Below-Neufeldt, Florian Bernschneider |
|
www.bjoern-foersterling.de www.fdp-wf.de www.liberale-wf.de